Finances News

Hat Fast Fashion Zukunft?

Lange tat sich die Fashion-Industrie schwer mit Transparenz und Verantwortung. Nun beginnen auch die grossen Modeunternehmen, ihre Verantwortung in der Produktion wahrzunehmen.

Wenn unsere Kleider immer billiger werden, bezahlen Mensch und Umwelt den Preis. Das ist spätestens seit der Kontroverse um Nike in den 90er-Jahren Allgemeinwissen. Tiefe Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit bei Subunternehmen – Nike war der grösste, aber bei weitem nicht der einzige Modehersteller, der in Verruf geriet. Am hart geführten Wettbewerb in der Fashion-Industrie hat das wenig geändert.

Für Modeketten wie Zara oder H&M ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor, wie schnell ein neuer Trend am Kleiderbügel im Shop hängt. Wenige Wochen, nachdem Gucci, Prada und Co. ihre Kollektionen auf dem Laufsteg präsentiert haben, gehen die billigen «Imitate» über den Ladentisch. Noch bevor die teuren Originale überhaupt zu kaufen sind. Der Wettbewerb wird heute über das Tempo und die Masse entschieden.

11‘000 Liter Wasser für ein Kilo Baumwolle

Und in Zukunft? Im Wettbewerb von morgen entscheiden zusätzliche Faktoren über Erfolg und Misserfolg: Rohstoffe, Materialien und Arbeitsbedingungen. Wer verantwortungsvoll produziert, wird die Nase vorn haben. Rohstoff Nummer eins für Textilien ist Baumwolle. Die Produktion ist ressourcenintensiv: Ein Kilo Baumwolle benötigt 11‘000 Liter Wasser. Zudem belasten Dünger und Pflanzenschutzmittel den Boden und das Grundwasser. Das Innovationspotential ist gross: Selbst Bio-Baumwolle wird noch alles andere als wasserschonend produziert.

WEITERLESEN

Folgen Sie uns

Bleiben Sie up to date

Sie interessieren sich für den Smart Ladies’ Investment Club und möchten den SLIC Newsletter erhalten? Dann abonnieren Sie die SLIC INFOS, die vier mal im Jahr versandt werden.