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Resilienz – Die Fähigkeit, an Krisen zu wachsen

Unvorhersehbares passiert, immer wieder, unaufhaltsam. Wieso aber meldet das eine Unternehmen in der Krise Insolvenz an, während der Konkurrent mit innovativen Lösungen in Serie geht? 

Reden wir doch mal über Resilienz. Oder über Physik, denn aus diesem Bereich stammt der Begriff: Materialien sind resilient, wenn sie so flexibel sind, dass sie nach extremen äusseren Einwirkungen wieder in ihre Ausgangsform zurückkehren (lat. resilire = «zurückspringen», «zurückprallen»). Diese Eigenschaft greift die Psychologie auf und überträgt sie auf das Individuum. Resilienz bei Menschen bedeutet, dass sie in Situationen grosser Belastung Widerstandskräfte freisetzen und psychisch gesund bleiben. Allerdings − und das ist das wirklich Interessante − geht es hier weniger um eine Rückkehr in den ursprünglichen Zustand als vielmehr um eine Anpassung an veränderte Verhältnisse. Resiliente Menschen gehen gestärkt aus Krisensituationen hervor, übernehmen (Selbst-)Verantwortung in der Gesellschaft und in ihren Jobs und sorgen damit auch dafür, dass der Staat seine ökonomischen und gesellschaftlichen Fürsorgepflichten wahrnehmen kann.
 

Resilienz – in Situationen
grosser Belastung Widerstandskräfte
freisetzen und
psychisch gesund bleiben.


Nelson Mandela sass 27 Jahre im Gefängnis, bevor er vier Jahre später zum ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas gewählt wurde. Sicher ein extremes Beispiel für Resilienz. Aber wir alle müssen uns immer wieder Herausforderungen stellen. Und die Frage ist, wie wir stürmische Zeiten in unserem Privatleben, im Berufsleben oder sogar in unserem Land überstehen.
 

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