Finances Reports

In Fed We Trust

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Obwohl die Wirtschaftsdaten weiterhin miserabel sind, gehen die Aktienpreise steil nach oben. Seit dem Tiefstand vom 23. März konnte der repräsentative US-Index S&P 500 mehr als 60% der Marktkorrektur wettmachen. Der Grund für diese erstaunliche Bärenmarktrally liegt weniger in der Erwartung einer baldigen Konjunkturerholung als vielmehr im Aufdrehen der Geldschleusen durch die US-Notenbank Fed. Auch in anderen Ländern wurden die Börsen mit massiven geld- und fiskalpolitischen Massnahmen gestützt. Die Investoren haben aber davon wenig profitiert und warten noch immer an der Seitenlinie.

Die deutliche Markterholung kam für viele Beobachter überraschend, und es sieht ganz danach aus, dass das gute Wetter zumindest kurzfristig andauern wird. Einerseits herrscht immer noch TINA («There Is No Alternative»), was besagt, dass es im derzeitigen Umfeld weiterhin keine echte Alternative zu Aktien gibt. Andererseits könnten sich die Anleger durch FOMA («Fear Of Missing Out») zu weiteren Aktienkäufen verführen lassen – aus lauter Angst, etwas zu verpassen. Immerhin sieht es danach aus, dass die leichte Unterinvestierung den Aktienmarkt stützen wird.

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